Politisches Engagement ist kein Selbstzweck

Ziel sollte es sein, den Menschen zu ermöglichen so zu leben, wie sie es sich vorstellen. Politik sollte nicht bevormunden, sondern unterstützen wo es nötig ist.

Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Menschen ihr Leben selbst gestalten können. Meine Eltern haben den 2. Weltkrieg erlebt und mich durch ihr Leben und die Erlebnisse die sie mit mir teilten stark geprägt. Der Erhalt von Frieden und Freiheit für alle Menschen ist für mich oberstes Ziel. Hineingeboren in eine katholische Familie, mein Großvater war von Beginn an bei der Frankfurter Kolpingfamilie aktiv, war es für mich selbstverständlich sich für andere einzusetzen, insbesondere für die, denen es nicht so gut geht wie mir.  

 

 

Achtsamkeit gegenüber unserer Stadt und den Menschen die hier leben

Frankfurt wächst

Unsere Kinder sollten auch noch die Chance haben in unserer Stadt zu wohnen

 

Das Wachstum unserer Stadt zu verhindern halte ich für falsch. Es muss auch noch für unsere Kinder möglich sein in unserer Stadt zu wohnen. Deshalb brauchen wir neue Wohnungen auch im Nordend. Dafür sollten wir Häuser wo möglich aufstocken und den Dachausbau erleichtern. Städtische Satzungen sollten Wohnungsbau gestalten ihn aber nicht verhindern. Es müssen aber auch, dort wo es möglich ist, neue Baugebiete ausgewiesen werden. Hier sollte die Umweltverträglichkeit die Richtschnur sein an der sich die Erschließung, die Bauweise und die Umfeldgestaltung orientieren. Ich werde mich für die Entwicklung des neuen Quartiers an der Friedberger Landstraße "Günthersburghöfe" in diesem Sinne einsetzen.

 

Ein Dach über dem Kopf

Der beste Kündigungsschutz ist die eigene Wohnung.

Wir haben ein gutes Netz zum Schutz vor Wohnungsverlust, trotz allem können sich viele Menschen in einigen Stadtteilen Mietwohnungen nicht mehr leisten. Alle Bemühungen der letzten Jahre konnten diese Entwicklung nicht aufhalten, hier gilt es immer wieder neue Wege zu gehen.  Der beste Kündigungsschutz sind die eigenen vier Wände, deshalb ist es wichtig den Eigentumserwerb gerade auch von jungen Familien über städtische Programme und die Vergabe von Erbbaurechten zu unterstützen. Begrüßen würde ich, wenn es uns gelänge Frankfurter Familien, die sich zusätzlich auch noch ehrenamtlich engagieren bevorzugt werden könnten. Die Stadt sollte weiterhin über ihre Mietrechtsberatung im Wohnungsamt Mieter*innen unterstützen sich gegen unrechtmäßiges Vorgehen von Vermietern zu verwehren. Die einzelnen schwarzen Schafe in der Gruppe der Hausbesitzer sollten aber nicht dazu führen alle Vermieter über einen Kamm zu scheren. Private Vermieter sollten als Garant für stabile Mietverhältnisse gestärkt werden. 

 

Mobilität

Verkehrspolitik muss alle Mobiliätsformen ideologiefrei mit einem stadtweiten Verkehrsplan im Blick behalten

Die Zeit in der wir Verkehrsplanung nur vom Auto gedacht haben ist vorbei. Ziel muss es gerade in einer Stadt wie Frankfurt sein, dass jeder in der Mobilität seiner Wahl sicher unterwegs sein kann.  Dabei sind Fußgänger besonders zu schützen. Verkehrspolitik darf nicht dazu führen, dass das Auto zum Luxusgut wird. Es ist für viele Frankfurter ein wichtiger Bestandteil ihrer persönlichen Mobilität. Carsharing sollte stärker gefördert werden. Alternative Antriebstechniken sind durch die Schaffung der nötigen Lademöglichkeiten zu unterstützen.

 

Bildung

Möglichst individuelle Förderung wünsche ich mir für jedes Kind auch für die Kinder die mit handicaps leben. Bildung fängt für mich in der Familie an und geht dann in den Betreuungseinrichtungen wie Krippe und Kindergarten weiter. Die Bildungskarriere darf nicht am fehlenden Schulplatz scheitern. Neue Schulplätze müssen sich am Bedarf orientieren. Die Real- und Hauptschulen als Bildungsweg müssen wieder gestärkt werden. Berufsschulen sollen die Voraussetzungen erhalten die Schülerinnen und Schüler noch besser auf die veränderten Anforderungen des Berufslebens vorzubereiten. Dazu ist hier die Ausstattung entsprechend anzupassen. Wir müssen weitere Anstrenungen unternehmen um die Quote von Jugendlichen die die Schule ohne Bildungsabschluß verlassen zu reduzieren. Die vielen Kinder aus Flüchtlingsfamilien müssen wir unterstützen beim Erlernen unserer Sprache und Hilfestellung leisten beim Lernen zu lernen. Jeder Euro den wir hier investieren wird sich auch wie überall im Bildungswesen als Investition in die Zukunft unseres Landes erweisen. Selbstredend muss die Digitalisierung auch in der Schule weiter umgesetzt werden. Allerdings ist für mich die Ausbildung unserer Lehrkräfte ein wesentlich wichtigerer Baustein für ein gutes Bildungsangebot.

 

Betreuung

Familien da unterstützen wo sie Unterstützung benötigen.

 

Oberstes Ziel muss es sein die Familien zu stärken damit sie ihr eigenes Lebensmodell verwirklichen können. Dazu sind  ausreichende und flexible Betreuungsplätze nötig aber auch flexible Arbeitszeitmodelle in den Firmen. Den wichtigen Beitrag den die vielen Tagesmütter und Tagesväter in Frankfurt hierbei leisten gilt es weiter zu fördern. Betriebliche Kinderbetreuungsangebote sollten wo nötig weiter ausgebaut werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaft

Gerade jetzt: Einzelhandel und Handwerk unterstützen. Gewerbesteuereinnahmen sichern.

 

Wir waren schon immer eine Stadt in der viele Handwerksbetriebe beheimatet waren. Handwerksbetriebe in den Stadtteilen sollten an ihrem Standort gestärkt werden und ihnen nicht durch ständig neue Verordnungen das Leben schwer gemacht werden. Sie müssen wir bei unseren Entscheidungen gerade im Bereich Mobilität und Verkehr im Blick behalten. Der Handwerkerparkausweis und ein Verkehrskonzept das auch den Wirtschaftsverkehr mit denkt müssen zügig umgesetzt werden.

 

In unsere Stadt strömen täglich viele Pendler. Viele Firmen haben ihren Sitz in Frankfurt und leisten mit ihrer Gewerbesteuer einen großen Beitrag zu den Finanziellen Mitteln über die wir verfügen können. Die Pendler sorgen auch für Umsatz in unserer Stadt. Das müssen wir erhalten.

 

Die Einkaufsstraßen sind ein wichtiger Bestandteil in unseren Stadtteilen. Sie müssen gerade jetzt gestärkt werden. Stadt, Hauseigentümer und Ladenbesitzer sollten sich zusammenschließen und Konzepte für die Einkaufsstraßen entwickeln. Interessengemeinschaften sollten von der Stadt weiter gefördert werden. 

Die geplante Sperrung des Oeder Weg lehne ich ab. Veränderungen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, mehr Grün, bessere und sichere Querungsmöglichkeiten unterstütze ich.

Stifterstadt Frankfurt - soziales Engagement ist in unserer Stadt selbstverständlich

Unsere Stadt hat ein gutes Netz für alle, die Unterstützung brauchen und ihr Leben nicht alleine meistern können. Wir haben ein großes, engmaschiges Beratungsangebot. Das gilt es weiter aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig müssen wir die Angebote noch besser bekannt machen und Doppelstrukturen sinnvoll verbinden. 

 

Grünflächen und Parks

Freiflächen müssen gepflegt, geschützt und erweitert werden

Unsere Stadt hat viel Grün. Die Parks wurden in den letzten Jahrzehnten größtenteils erweitert. Grünflächen wurden neu angelegt. Plätze neu gestaltet und begrünt. Dies gilt es zu pflegen und zu erhalten. Dazu müssen wir jedoch alle beitragen durch unseren pfleglichen Umgang mit allen öffentlichen Flächen. Es muss einfach selbstverständlich sein, dass wir unseren Müll nicht auf Plätzen und Grünanlagen liegen lassen. Die Initiative 1000 Bäume muss so schnell wie möglich umgesetzt werden. 

 

Spiel- und Bewegungsflächen

Wir brauchen mehr Flächen auf denen sich insbesondere ältere Kinder und Jugendliche treffen und bewegen können.

Wir brauchen neben Spielplätzen zusätzliche Spiel- und Bewegungsflächen in den Stadtteilen. Hier sollten wir kreative, gegebenfalls auch zeitlich befristete Lösungen suchen auch auf den Nebenstraßen in unseren Quartieren. Gleichzeitig sollte die Möglichkeit zum Freizeitsport in den Quartieren ausgebaut werden. Zusätzliche Angebote brauchen wir für unsere Jugendlichen.

 

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Sie haben oft einen unvoreingenommenen Blick auf die Dinge. Ihre Einschätzung ist für mich besonders wertvoll.

Kinder und Jugendliche müssen stärker in den politischen Entscheidungsprozess eingebunden sein. Ich unterstütze die Einrichtung eines Jugendparlamentes in Frankfurt.

 

 

Meine Position zu aktuellen Themen im Nordend:

 

- ich setze mich dafür ein, dass neue Wohnungen durch die Umsetzung der aktuellen Pläne "Günthersburghöfe" im Quartier zwischen Wetteraustraße und Wasserpark entlang der Friedberger Landstraße entstehen

 

- die Sperrung der Einfahrt in den Oeder Weg aus Süden und Norden mit gleichzeitiger Unterbrechung des West-Ost-Verkehrs auf der Holzhausenstraße lehne ich ab

 

- wir müssen Möglichkeiten finden den aktuellen Wohnungsleerstand im Nordend zu ermitteln und auf die Eigentümer zuzugehen mit dem Ziel die Wohnungen wieder zu vermieten

Ruine unseres Hauses im 2. Weltkrieg -  Wiederaufbau aus den Trümmern


in den 50er Jahren unser Mehrgenerationenhaus mit Werkstatt - früher typisch im Nordend


Holzwerken - Kraftanstrengung


Traubenlese im eigenen Weinberg - zuckersüß


Gärtnern ist wie Yoga - da wird der Kopf frei


Naturschätze


verletzliche Schönheit - sie braucht unseren Schutz



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